Flüsse

Die Lebensadern unseres Kontinents

Fließende Gewässer begeistern die Menschen seit jeher mit ihrem ganz eigenen Charme.

Seit Jahrtausenden dienen Flüsse als Wege zur Fortbewegung, Handelsrouten und zur Wasserversorgung.

Entlang ihrer Ufer entstehen Städte und Dörfer, Burgen prangen hoch über ihnen und überblicken das Geschehen.

Schon seit mehreren hundert Jahren versuchen Menschen die natureigene Kraft der Fließgewässer zu zähmen und sie sich zunutze zu machen – Flüsse werden befahrbar, sie dienen zur Energiegewinnung und werden vor allem zum Hotspot für die Freizeitgestaltung.

Die Magie der Fließgewässer

Sie sind natürliche Wasserquellen, die Menschen und Tiere mit Wasser versorgen und Lebensräume für eine Vielzahl von Arten schaffen.

Durch die ständige Bewegung des Wassers formen sie die Landschaft unaufhörlich und erschaffen einzigartige Ökosysteme.

Industrie und Handel nutzen Flüsse schon lange als Wasserstraßen und zur Energieerzeugung – Flüsse ermöglichen unsere Zivilisation.

Doch auch für die Freizeit und den Tourismus spielen sie eine entscheidende Rolle.

Um ihre Schönheit zu erhalten und wichtige Ökosysteme zu schützen, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur wichtig.

Flüsse in Deutschland

Mit der Donau entspringt der zweitgrößte Fluss Europas auf deutschem Boden.

Von ihrer Quelle im Schwarzwald fließt sie durch zehn Länder, bis sie schließlich ins Schwarze Meer mündet.

Auf ihrem Weg begegnet sie vielen weiteren, kleineren Flüssen, die ihr Wasser anreichern, darunter der Isar, dem Inn und dem Lech.

Während die Donau besonders den Süden des Landes formt, prägt der Rhein über die Jahre den Westen Deutschlands.

Von der Schweiz fließt er durch Deutschland und Frankreich bis in die Niederlande, wo er schließlich in die Nordsee mündet.

Auch die Elbe und die Weser münden in die Nordsee und spielen sowohl für den Warentransport als auch für den Tourismus eine große Rolle.

Flüsse in Europa

Europas Flüsse reichen von gigantischen Wasserstraßen und Handelswegen bis hin zu kleinen Gebirgsbächen.

Der größte Fluss Europas ist die Wolga, die in Russland entspringt und ins Kaspische Meer mündet.

Gefolgt wird sie von der Donau – der berühmte Fluss ohne Quelle gilt bei vielen als Lebensader des Kontinents, da sie auf ihrem Weg vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer zehn Länder durchfließt.

Sie verbinden Länder und trennen sie gleichzeitig als natürliche Grenzen, versorgen die Landschaft mit Wasser und schaffen einzigartige Ökosysteme – Europas Flüsse machen den Kontinent zu dem, wie wir ihn kennen.

Flüsse in Frankreich

Frankreich liegt nicht nur direkt am Meer, sondern wird auch von zahlreichen Flüssen durchflossen. Über 2.000 von ihnen durchziehen das Land.

Sie entspringen vor allem im Zentralmassiv, von wo aus sie sich ihren Weg durch Frankreich ins Mittelmeer, den Atlantik, den Ärmelkanal oder nach Deutschland bahnen.

Auf ihrer Reise durchfließen sie idyllische Landschaften, passieren romantische Dörfer und eindrucksvolle Metropolen und formen malerische Schluchten.

Die größten unter ihnen sind die Loire, die Rhône und die Seine.

Für Badeurlauber, Camper und Kanufahrer sind sie ein echtes Paradies – vor allem die Ardèche ist bei Wassersportlern sehr beliebt.

Flüsse in Österreich

Auch in Österreich gibt es nicht wenige Flüsse – rund 300 Fließgewässer durchziehen die Republik.

Während die meisten von ihnen in die Donau münden und mit ihr weiter bis ins Schwarze Meer fließen, münden einige – vor allem die kleineren – auch in den Rhein oder die Elbe.

Viele der Flüsse in Österreich entspringen in den Österreichischen oder Schweizer Alpen und beginnen ihre Reise als kleine, eher unscheinbare Gebirgsbäche, bevor sie zu mächtigen Strömen anwachsen.

Einige der schönsten und größten Städte in Österreich liegen an ihren Ufern und nutzen die seit Jahrtausenden als Wasserquellen, Handelsrouten und Freizeitgewässer.

Neben den auch in Deutschland bekannten Flüssen wie der Donau, dem Lech oder dem Inn gehören vor allem Ybbs, Salzach und Traun zu den wichtigsten Flüssen des Landes.