Baden im Fluss

Baden im Fluss – So gelingt der perfekte Badetag

Sommerzeit ist Badezeit. Doch Badespaß gibt es längst nicht nur im Schwimmbad oder am Meer.

Auch Flüsse bieten ein erfrischendes Bad, um dich an heißen Tagen etwas abzukühlen.

Wir haben alle wichtigen Information für den perfekten Badetag am Fluss für dich zusammengefasst.

Warum Baden im Fluss so toll ist

Gerade bei den hohen Temperaturen im Sommer ist eine Abkühlung immer willkommen. Dabei hat das Baden im Fluss einige Vorteile gegenüber Schwimmbädern.

Viele Schwimmbäder sind bei hohen Temperaturen überfüllt und bieten nur noch wenig Erholung.

Idyllische Badestellen am Fluss, inmitten der Natur sind der perfekte Ort, um nach einem anstrengenden Tag oder einer langen Woche abzuschalten und runterzukommen.

Hier ist es in der Regel ruhiger und du hast viel mehr Platz für dich.

An ausgewiesenen Badestellen gibt es außerdem häufig Duschmöglichkeiten und einen Kiosk zur Stärkung zwischendurch.

Trotzdem sind die meisten Badestellen an Flüssen kostenlos. Das macht sie zum perfekten Ausflugsziel – auch für die gesamte Familie.

Baden im Fluss in der Isar

Was du beachten solltest, wenn du im Fluss schwimmen möchtest

Schwimmen im Fluss kann gefährlich sein. Das beweisen zahlreiche Badeunfälle, die es leider immer wieder gibt.

Wenn du dich an die Baderegeln hältst, kannst du das Risiko allerdings erheblich  reduzieren.

Die größten Gefahren beim Baden im Fluss gehen von der Schifffahrt und der Strömung aus.

Letztere kann in großen Flüssen so stark sein, dass selbst Profischwimmer nicht dagegen ankommen.

Eine starke Strömung kann dich vom Ufer weg und in die Fahrlinie der Schiffe treiben. Auch können gefährliche Wasserwirbel dich unter Wasser ziehen.

Um das zu vermeiden, solltest du nur an  ausgewiesen Stellen baden. Diese befinden sich meist abseits der Schifffahrt und haben nur eine geringe Strömung.

Oft sind sie auch durch Rettungsschwimmer überwacht, die im Notfall immer eingreifen können.

In Flüssen solltest du generell nicht zu weit rausschwimmen. Die Wassertiefe kann unvorhergesehen abfallen, wodurch die Strömung stark zunimmt.

Auch die Wasserqualität kann ein Risiko für die Gesundheit darstellen. Mit bloßem Auge lässt sie sich kaum beurteilen, es können sich aber Keime oder Krankheitserreger im Wasser befinden.

An öffentlichen Badestellen kontrollieren deshalb die Gesundheits- und Umweltämter regelmäßig die Qualität des Wassers.

Zwei Freunde baden im Fluss

In welchen deutschen Flüssen kann man baden?

Grundsätzlich ist das Baden in deutschen Flüssen erst einmal überall erlaubt. Ausgenommen sind nur Abschnitte, in denen ein ausdrückliches Badeverbot gilt.

Behörden können die Badenutzung beispielsweise aufgrund von gesundheitlichen Risiken durch schlechte Wasserqualität oder zum Schutz der Natur einschränken.

Gerade an kleineren Flüssen, wo nur wenige, kleine Schiffe fahren, darfst du aber in der Regel im Fluss baden.

Neben Flüssen, in denen das Schwimmen verboten ist, gibt es auch solche, wo es zwar erlaubt ist, aber nicht empfehlenswert.

Dazu gehört unter anderem der Neckar in Stuttgart. Grund dafür ist neben dem Schiffsverkehr und der Strömung vor allem die Wasserqualität, denn im Neckar sammeln sich Überreste aus der Industrie und Kläranlagen.

Am besten ist es, wenn du dich immer vor Ort informierst, ob es erlaubt und ungefährlich ist im Fluss zu baden.

Zu den beliebtesten Badeflüssen in Deutschland gehören der Rhein, die Isar und die Nebenarme der Elbe.

Die schönsten Flüsse zum Baden

In welchen europäischen Flüssen kann man baden?

Auch in europäischen Flüssen ist das Schwimmen im Fluss grundsätzlich erlaubt.

Eine Untersuchung der europäischen Umweltagentur hat zudem gezeigt, dass 95 Prozent aller Badestellen die Mindestanforderungen an die Wasserqualität erfüllen.

Aufpassen solltest du lediglich in Osteuropa. Dort ist die Wasserqualität vergleichsweise am schlechtesten.

In Ländern, deren Amtssprache du nicht sprichst, solltest du vorsichtig sein, da du eventuelle Warnhinweise wahrscheinlich nicht erkennst oder verstehst.

Trotz guter Wasserqualität können die Strömung und der Schiffsverkehr eine Gefahr darstellen.

Erkundige dich am besten immer im lokalen Tourismusbüro nach geeigneten Badestellen am Fluss. Dort erfährst du in der Regel genau, welche Badestellen geeignet sind und welche nicht und bekommst vielleicht sogar noch den ein oder anderen Geheimtipp.

Zu den beliebtesten Flüssen in Europa gehören die Rhône, die Ardèche, der Ebro und die Donau. Daneben gibt es aber noch viele weitere kleine Flüsse, in denen du baden kannst.

Baden im Fluss mit Kindern

Mit Kindern im Fluss baden

Beim Baden im Fluss mit Kindern ist besondere Vorsicht geboten.

Wasser übt auf Kinder meist eine magische Anziehung aus. Kurz nicht aufgepasst und schon sind sie aus dem Sichtfeld verschwunden. Deshalb solltest du sie am Ufer nicht aus den Augen lassen.

Diese Tipps können dir helfen:

Lass deine Kinder vorher an einen Schwimmkurs teilnehmen. Dort lernen sie nicht nur zu schwimmen, sondern auch die wichtigsten Baderegeln.

Zusätzlich solltest du mit deinen Kindern vorher genau besprechen was erlaubt ist und was nicht.

Bis wohin dürfen sie schwimmen und an welche Regeln müssen sie sich halten.

Denk daran, dass auch Bereiche mit geringer Wassertiefe gefährlich sein können.

Für Nichtschwimmer gilt, dass sie – auch mit Schwimmhilfe – immer in Armreichweite der Eltern bleiben müssen. Die Gefahr, dass Strömung oder Wind sie davontreiben, ist sonst zu groß.

Befolgt ihr die wichtigsten Baderegeln steht einem entspannten Urlaub am Fluss mit der Familie jedoch nichts mehr im Weg.