Stand-Up Paddling (SUP)

Stand-Up Paddling – die Trendsportart auf dem Fluss

Stand-Up Paddling – kurz SUP – ist momentan die Trendsportart schlechthin auf dem Wasser.

Beim Stand-Up Paddeln stehst, kniest oder sitzt du auf einem aufblasbaren Board und bewegst dich mithilfe eines Stechpaddels fort.

Zum Üben eignen sich zunächst vor alle stillere Gewässer wie ruhige Flüsse oder Seen denn das Paddeln – vor allem im Stehen – erfordert eine gewisse Koordination und vor allem Gleichgewicht.

Warum Stand-Up Paddling so beliebt ist, was du dabei beachten musst und vor allem welche Flüsse dafür geeignet sind, erfährst du hier.

Wieso ist Stand-Up Paddling eigentlich so beliebt?

Man sieht sie bei gutem Wetter überall – die Stand-Up Paddler auf den Flüssen.

Beliebt ist das Stand-Up Paddling vor allem deswegen, weil du dafür nicht viel benötigst. Ein SUP Board und ein Paddel – das ist alles, was du brauchst.

Und das Equipment musst du nicht einmal selbst kaufen, sondern kannst es dir vielerorts ausleihen.

An fast allen Flüssen und Seen, die mit dem SUP befahren werden können, gibt es inzwischen Anbieter, die Boards und Paddel verleihen und teilweise sogar Anfänger-Kurse anbieten.

Hast du die nötige Ausrüstung beisammen, kann es auch direkt losgehen!

Das Schöne am SUP ist, dass du dich in der Natur bewegst und die Landschaft vom Wasser aus erkunden kannst.

Spezielle Kleidung brauchst du beim Stand-Up Paddling nicht, eine Badehose oder ein Bikini sind völlig ausreichend.

Bei den meisten Verleihern bekommst du auch eine Schwimmweste, falls dich dein Gleichgewicht doch mal im Stich lassen sollte.

Mit so wenig Kleidung wirst du beim Stand-Up Paddling auf jeden Fall schön braun werden – aber creme dich lieber mit Sonnenschutz ein, damit du dich nicht verbrennst.

Gemeinsam mit Freunden und einer wasserfesten Lautsprecherbox kannst du dir einen richtig schönen Tag auf dem Fluss oder auf dem See machen.

Dabei machst du beim SUP nicht nur eine gute Figur, sondern tust auch noch etwas für sie – Stand-Up Paddeln ist ein wahres Ganzkörperworkout.

Welche Muskeln du mehr oder weniger trainierst, kommt ganz auf deine Position an. Wenn du am nächsten Tag den Muskelkater spürst, weißt du auf jeden Fall was du getan hast.

Stand-Up Paddling - Die Trendsportart auf dem Wasser

Was solltest du beim SUP beachten?

Beim Stand-Up Paddeln ist vor allem wichtig, dass du schwimmen kannst.

Es kann immer wieder mal passieren, dass du das Gleichgewicht verlierst und ins Wasser fällst – vor allem am Anfang.

Hilfreich ist auch, vor Beginn der Tour zu üben, wie du in einem solchen Fall wieder auf dein Board kommst.

Besonders beim Paddeln auf dem Fluss sind Schwimmwesten nicht wegzudenken. Außerdem gibt es gewisse Regeln, an die sich Stand-Up Paddler halten müssen.

Die Schifffahrt hat vor Paddlern und Freizeitgästen immer Vorrang.

Gerade an den ersten warmen Tagen im Jahr, wenn das Wasser noch kalt ist, kann ein Neoprenanzug hilfreich sein – oder du fällst einfach nicht ins Wasser.

Achte immer darauf zu anderen Paddlern, Schwimmern und Booten ausreichend Abstand einzuhalten, um Kollisionen zu vermeiden.

Wieso Flüsse zum Stand-Up Paddeln perfekt sind

Stand-Up Paddling ist auf keinen Fall nur etwas für stille Gewässer. Wenn du die Abwechslung der Landschaft erkunden möchtest, ist ein Fluss perfekt.

Das fließende Wasser sorgt für viel mehr Spaß und Abenteuer und kann dir – jedenfalls flussabwärts – das Paddeln erleichtern.

Beim Stand-Up Padling auf dem Fluss fährst du durch zum Teil unberührte Natur und einzigartige Vegetation, von der du dich verzaubern lassen kannst.

Wichtig ist jedoch, dass du am besten nicht alleine auf den Fluss gehst, sondern nur mit einem Partner, der dir im Notfall helfen kann.

Die richtige Ausrüstung ist ebenfalls das A und O!

Stand-Up Paddler auf dem Wasser

Die besten Flüsse für SUP in Deutschland

Bevor du dich mit deinem Stand-Up Paddle auf den Weg machst, solltest du dich immer erst über die Befahrungsregeln der Flüsse informieren.

Die Wildwasserstufen helfen dir außerdem, den Schwierigkeitsgrad des Flusses einzustufen. Die Einordnung reicht dabei von 1 – leicht bis 6 – sehr schwer.

In Süddeutschland ist die Isar ein wahrer SUP Hotspot. Sie wird häufig auch als “Kleinkanada” bezeichnet und verzaubert mit türkisblauem Wasser und dichten Wäldern.

Doch auch im hohen Norden kannst du die Schönheit der Natur bewundern. In Hamburg kannst du beispielsweise auf der Alster paddeln und dich hier so richtig auspowern.

Stand-Up Paddling mit Freunden

Die schönsten Spots in Europa

Außerhalb Deutschlands kannst du auf eine richtige SUP-Jagd gehen!

In Europa gibt es unzählige Flüsse, die hierfür geeignet sind. Manche von ihnen haben jedoch ihre Tücken.

In Slowenien ist der Isonzo (auf slowenisch Soča) bei Kajakern, Raftern und auch SUPlern sehr beliebt. Mit glasklarem türkisfarbenen Wasser wird der Fluss dich auf jeden Fall begeistern!

Wenn du nicht ganz so weit fahren willst, kannst du auch in Österreich Abenteuer erleben.

Die Salza bietet viel Action und abwechslungsreiche Stromschnellen.

In Frankreich verzaubert die Ardèche mit ihrem Charme – hier wirst du dein Board gar nicht mehr verlassen wollen.

SUP auf dem Fluss

SUP muss nicht unbedingt nur eine Trendsportart bleiben.

Man ist unterwegs an der frischen Luft, bewegt sich in der Natur und hat jede Menge Spaß.

Trotzdem ist Stand-Up Paddling richtig fordernd für die Muskeln und sportlich nicht zu unterschätzen.

Also, worauf wartest du noch? Ab aufs Board und viel Spaß!